Pressemitteilung MdEP Friedrich Pürner
Im kanadischen Montréal beginnt heute der 21. EU-Kanada-Gipfel. Erklärtes Ziel ist es, eine vertiefte Partnerschaft zwischen beiden Seiten auf den Weg zu bringen.
Dr. Friedrich Pürner, MdEP und Mitglied der Delegation für die Beziehungen zu Kanada weist den Vorstoß der EU-Kommission entschieden zurück:
„Europäischer Größenwahn ist keine Grundlage für eine friedliche Weltordnung. Ursula von der Leyen hat sich in den Kopf gesetzt, Kanada in die Brüsseler Machtsphäre einzugliedern - ein Vorhaben, das nicht nur eindeutig vertragswidrig, sondern auch an politischer Dreistigkeit kaum zu überbieten ist.“
Zu den Hintergründen der Initiative erklärt der parteilose Europapolitiker:
„Die Kommissionschefin will einen Krieg gewinnen, den sie allein nicht bezahlen kann. Nun hält die Brüsseler Elite in Montréal die Hand auf. Als Gastgeschenk soll Kanada einen Sonderstatus erhalten, um den es nie gebeten hat. Denn nicht nur die EU-Gründungsländer Deutschland, Frankreich und Italien protestierten offen gegen eine vertragswidrige Angliederung Kanadas - auch der Premier Carney wurde von den kanadischen Träumen der Kommissionspräsidentin offenbar kalt erwischt und lehnte vor dem versammelten Plenum des EU-Parlaments dankend ab.“
MdEP Pürner warnt zudem:
„Die Gipfel-Show in Montréal ist nur die Spitze des Eisbergs. Von der Industriepolitik über die Rüstungsbeschaffung bis hin zum Umgang mit Naturkatastrophen, Gesundheitskrisen und militärischen Notlagen: Immer mehr EU-Programme richten sich explizit auch an Partnerländer außerhalb Europas. Hinter den Kulissen treibt die ‚Hüterin der EU-Verträge‘ die globalen Machtansprüche Brüssels unbeirrt voran.“
Brüssel, 29.10.2026